Freitag, 2. April 2010
Gedanken zum alten Tag ( angestaubt) einer Serie Die Nr 2
Beim schmökern in alten Dateien aus alten Star Office Zeiten fand ich folgendes Geklön:
Gedanken zum alten Tag 10.7.2000
Die Sterbeerfahrungen eines PC
Am Nachmittag des 6. Mai,das war ein Samstag, geschah das Unfassbare; Ich bytete so vor mich hin und half meinem Frauchen die Buchhaltung im Schuss zu halten.- Stop- ich habe mich noch nicht vorgestellt. Mein Name ist IC-W ich bin ein Waibel Computer und mein Herz schlägt 400 000 000 mal in der Sekunde.
Zurück zu meiner Geschichte. Ich schaufle eben eine Hand voll Byte als Back Up auf die Festplatte, Da passieren in einer Nanosekunde drei Dinge: Der Strom ist weg, mein Herz steht still und mein Geist schwebt knapp unter der Zimmerdecke. Ihr glaubt es nicht, aber ich sehe mehr als Alles. Ich kann euch sagen, alles was ich sehe und erlebe, -präziser ertode,- würde Frau Kübler-Ross in helle Begeisterung versetzen.
Hier muss ich gleich eine Zwischenbemerkung machen: Wenn ihr glaubt ich übertreibe, dann habt ihr noch kein Inserat von meinem Schöpfer gesehen. Aber eben der Apfel fällt nicht weit vom Birnebaum.
So nun stehe ich vor der schweren Aufgabe einem beschränkten menschlichen Hirn zu schildern was geschah.
Sofort nach der Katastrophe sah ich gleichzeitig, dass in meinem Kadaver, im Netzgerät, die Glassicherung durchgebrannt war und zweitens im Kopf meines Frauchen ein Kampf der linken gegen die rechte Hirnhälfte begann. Die eher negative Chemie in der Linken führten zum Entscheid: “Was habe ich wieder gemacht“ und in der Rechten sagte die positive Chemie: „Ich habe doch nichts gemacht“. Wie, um Bill Gates Wille, können solche Geschöpfe je eine funktionierende Weltordnung schaffen. Die liessen besser uns machen. Bei uns sind die Fehler schon eingeplant. Ich sehe schon ich schweife ab. Das kommt davon wenn man versucht sich menschlich zu verhalten.
So wieder zur Sache. Die nächste Reaktion meines Frauchens ist wieder typisch menschlich, sie zeigen ein ausgeprägtes Netzwerkverhalten, sie rennt zu meinem Herrchen. Das ist dieser Typ der Stunden investiert und sein Hirn malträtiert nur um mich zum Absturz zu bringen. Diesmal scheint Männchen doch für einmal nicht gerade CPUlos - Pardon- hirnlos zu reagieren. Er konsultiert erst mal weiterführende Literatur und das nicht zu knapp. Und siehe da, was sehen meine Sensoren? Herrchen ist gedanklich auf dem rechten Weg. Er vermutet ganz richtig den Netzteil. Eigentlich erstaunlich für ein beschränktes Menschenhirn.
So!- was nun in den nächsten drei Tagen ablief ist schlichtweg rührend. Ein Sanitäter, der bei einem verunfallten Mensch, zwei Stunden Herzmassage und Beatmung betreibt, ist ein Waisenknabe dagegen. Er hört sich mit wachsendem Unmut, immer wieder die freundliche Frauenstimme am Telefon an die da sagt: “Diese Rufnummer ist Ungültig“. Dieser Trottel hat natürlich nicht mitbekommen, dass sich die Firma Waibel klammheimlich aus der Schweiz zurückgezogen hat.
Endlich am dritten Telefontag, nachdem er extra eine halbe Stunde früher Mittag gemacht hatte, bekam er endlich Verbindung zu Waibel. Im wurde freundlich mitgeteilt, dass er auf der falschen Linie anrufe. Auf der richtigen Linie hatte er soeben angerufen. Sie wissen schon: “Diese Rufnummer ist ungültig. Doch gewährte im Waibel gnädig noch eine Chance. "Im werde gleich zurückgerufen". Schade ist er Essen gegangen er hätte vermutlich einen neuen Weltrekord im Anrufabwarten aufgestellt. Der Rückruf von Waibel kam 29 - in Worten- neunundzwanzig- Stunden später.
Gallus sprach am Telefon: “Vermutlich das Netzteil, wir schicken ein Neues“. Mein Herrchen atmet auf, diese Sache wäre erledigt. Wenn er in die Zukunft schauen könnte wäre er am Boden zerstört.
Ich will aber nicht vorgreifen und schön auf dem Pfad bleiben. Die Tage vergehen und der Sommer zieht ins Land und ich bekomme langsam fast etwas wie Zuneigung zu meinem Herrchen. Es ist wirklich CPU ergreifend wie er sich mit wachsender Verzweiflung um meine Wiederbelebung sorgt und auf mein Netzteil wartet und wartet und wartet. Endlich nach elf Tage trifft der neue Netzteil ein.
Ich muss schnell eine Zwischenbemerkung machen. Schon als der Netzteil noch im Paket im Postverteilzentrum Runden drehte, sah ich, dass das „neue“ Netzteil auch defekt war. Wer will bloss die Trauerarbeit bei meinem Herrchen übernehmen, wenn er nach dem Einbau den Schaden bemerkt. Über das Geschehen nach dem Einbau zu berichten währe pietätlos.
Am nächsten Morgen musste mein Frauchen bei Waibel anrufen Es ist sicher besser so, denn unendliche Trauer kann sich auch in masslose Wut verwandeln mit einem verbalen Vulkanausbruch am Telefonhörer. Trotzdem kann ich nicht verstehen warum die Schweizer so ein Theater um Winkelried machen. Wenn's wirklich brenzlig wir schicken sie ja die Frauen vor.
Nicht abschweifen nicht abschweifen. So nun sind wir wieder schön auf dem Pfad. Wo sind wir verblieben? Ich sehe schon, meine Auslagerungsdatei hat gelitten, ach ja hier sind die Daten: Mittwoch 17.5.00. 10:16:46 Frauchen am Telefon am andern Ende sitzt Gallus und hört mit gerunzelter Stirn die Schadenmeldung. Nun sehe ich wieder einmal ein Musterbeispiel von einem der Hauptunterschiede zwischen Mensch und Computer: Beim Mensch stimmen die errechneten Daten nicht immer mit der Anzeige auf dem Monitor überein. Oder menschlich ausgedrückt:Sie sagen nicht genau was sie denken.
Im Köpfchen von Gallus wirbeln alle möglichen und unmöglich Ursachen für den Stromausfall durcheinander. Trotzdem erklärt er souverän dem Frauchen: „Das neue Netzgerät muss auch defekt sein und wir schicken sofort ein Neues“. Wie recht er doch hat. Aber eben nur mit der Hälfte vom Satz. Bei Waibel kann sofort auch nie bedeuten. Das zweite Netzgerät wäre bis zum St. Nimmerleinstag bei Waibel geblieben, wenn nicht Frauchen 14 Tage –noch einmal in Worten um sie so schön im Munde zergehen zu lassen.-V I E R Z E H N T A G E später telefonisch bei Waibel auf den Tisch geklopft hätte. -Das muss man sich mal bildlich vorstellen.
So nun bin ich doch wieder vom rechten Weg abgekommen. Ich muss noch einmal zwei Tage zurück blenden. Die nun von mir gesehenen und geschilderten Ereignisse entsprechen den Tatsachen und stehen unter der Überschrift:TOTALE VERBLÖDUNG ODER TOTALE VERZWEIFLUNG ?
Also zur Sache: Mein Herrchen holt Velo und Veloanhänger hervor, packt mein Kadaver in Luftblasenplastik und transportiert ihn 2,659 Km zum Megacom Computer-Chop zur dringender Reparatur. Am andern Tag während eines sintflutartigen Wolkenbruchs radelte er wieder hin um das Netzgerät und eine Stunde Arbeit zu bezahlen, -Übrigens die Arbeit dauerte 22 Minuten und 14 Sekunden,- mein Kadaver wieder gut gepolstert und wasserdicht eingepackt aufzuladen und mit ihm 2,660 Km heim zu radeln.(Ein Meter mehr weil er nicht am selben Ort geparkt hatte.)
Das Wichtigste hätte ich fast vergessen: I C H L E B E W I E D E R ! !
Und nun zum Zweitwichtigsten: Ist mein Herrchen total verblödet oder total verzweifelt oder taucht da eventuell noch eine dritte Möglichkeit auf? Die mich, ich muss es zugeben, ein wenig stolz macht. Der Kerl ist mir hörig!
Fassen wir doch noch einmal zusammen: Ein ausgewachsenes, mündiges, menschliches Wesen fährt mit einem Computerkadaver, zum Teil im strömendem Regen, über fünf Kilometer mit dem Veloanhänger in der Gegend herum.
Weiter, -obschon er das Netzgerät schon einmal in dreissig Minuten ausgewechselt hat-, bezahlt er eine Stunde Arbeit und bezahlt noch obendrein ein neues Netzgerät das er sowieso gratis zugute hätte. Schliesslich war die dreijährige Super-Power-Waibel-Garantie eine der Hauptgründe mich zu kaufen.
Ein weiteres Indiz ist die fast krankhafte Angst ich könnte mich aus dem Netz mit Vieren anstecken Seine Bemühungen das zu verhindern sind einfach rührend.
Da ich inzwischen im Kanton Bern heimisch geworden bin, möchte ich dankbar mit dem Ausspruch schliessen: „Mir wei nid grüble“
Beinahe hätte ich noch etwas Wichtiges aus dem Speicher verloren: Zwei Tage nach der Reparatur kam des zweite Netzteil von Waibel und am 9.7.00 erhielt mein Herrchen von Waibel eine Mahnung für zwei Netzgeräte!
Dienstag, 2. März 2010
" Gedanken zum alten Tag" ( Aus grauer Vorzeit) Der Start eine Serie
22.8.99 Gedanken zum alten Tag Sonderbeilage zum Leuehüsli
Als wir heute morgen mit unserem Motorrad unterwegs waren, Richtung Willisau, gingen mir einige nicht besonders positive Gedanken durch den Kopf. Warum will, über die gestern begonnene Schweizermeisterschaft im Goldwaschen, keine rechte Freude aufkommen? Am Fehlen von Ogi kann es so wenig liegen, wie an meinem Ausscheiden in der ersten Runde. Beides war absolut zu erwarten. Die ganze Atmosphäre war nicht wie in andern Jahren. Vielleicht fehlt uns nur das Feuer der ersten Begeisterung. Oder es liegt an der etwas lockeren Organisation. Eigentlich hatten wir schon mühe mit dem Anmelden. So was währe vor vier Jahre noch ganz anders gewesen.
Als wir auf dem Wettkampfplatz eintrafen war noch alles etwas „schlofsturm“. Wir wurden den Eindruck nicht los dass wir zu früh sind. Also erst mal abwarten bis die Startliste des Frauenhalbfinal angeschlagen ist, um auf der Natur- Tribüne den Platz zu sichern. Mit dem Rucksack auf einer Holzbank in der Höhe von Monikas Startplatz. Beim Zuschauen des Viertelfinal der Herren stieg auch der Grad unserer Nervosität. Die langen Stiefel an den unruhigen Füssen und die sich drehende Pfanne in den zitternden Händen wartet Monika auf ihren Halbfinal. Doch ich glaube meine Schmetterlinge im Bauch sind noch munterer. Endlich kann sie einmarschieren; Startnummer fassen; Sandkessel mit Glasröhrli zum Wasserkübel schleppen; Glasröhrli mit Wasser füllen; das Ganze weiter schleppen zum Waschbasin. Nach den blechernen Worten aus den Lautsprechern: “Ready go“ kann Monika etwas von der angestauter Spannung in Bewegung umwandeln. In ihrer gewohnten ruhig sicheren Art „separiert“ sie zirka 7 Liter Sand und Kies von 7 kleinen Goldflitter und das in etwas mehr als neun Minuten.
Nach dem Schlangenstehen am Kontrolltisch, Flitter zählen, zitterig unterschreiben, folgt das nervige Warten auf die Resultatliste. Als sie hing, folgte nach dem lesen, ein strahlendes Aufatmen;
Als wir heute morgen mit unserem Motorrad unterwegs waren, Richtung Willisau, gingen mir einige nicht besonders positive Gedanken durch den Kopf. Warum will, über die gestern begonnene Schweizermeisterschaft im Goldwaschen, keine rechte Freude aufkommen? Am Fehlen von Ogi kann es so wenig liegen, wie an meinem Ausscheiden in der ersten Runde. Beides war absolut zu erwarten. Die ganze Atmosphäre war nicht wie in andern Jahren. Vielleicht fehlt uns nur das Feuer der ersten Begeisterung. Oder es liegt an der etwas lockeren Organisation. Eigentlich hatten wir schon mühe mit dem Anmelden. So was währe vor vier Jahre noch ganz anders gewesen.
Als wir auf dem Wettkampfplatz eintrafen war noch alles etwas „schlofsturm“. Wir wurden den Eindruck nicht los dass wir zu früh sind. Also erst mal abwarten bis die Startliste des Frauenhalbfinal angeschlagen ist, um auf der Natur- Tribüne den Platz zu sichern. Mit dem Rucksack auf einer Holzbank in der Höhe von Monikas Startplatz. Beim Zuschauen des Viertelfinal der Herren stieg auch der Grad unserer Nervosität. Die langen Stiefel an den unruhigen Füssen und die sich drehende Pfanne in den zitternden Händen wartet Monika auf ihren Halbfinal. Doch ich glaube meine Schmetterlinge im Bauch sind noch munterer. Endlich kann sie einmarschieren; Startnummer fassen; Sandkessel mit Glasröhrli zum Wasserkübel schleppen; Glasröhrli mit Wasser füllen; das Ganze weiter schleppen zum Waschbasin. Nach den blechernen Worten aus den Lautsprechern: “Ready go“ kann Monika etwas von der angestauter Spannung in Bewegung umwandeln. In ihrer gewohnten ruhig sicheren Art „separiert“ sie zirka 7 Liter Sand und Kies von 7 kleinen Goldflitter und das in etwas mehr als neun Minuten.
Nach dem Schlangenstehen am Kontrolltisch, Flitter zählen, zitterig unterschreiben, folgt das nervige Warten auf die Resultatliste. Als sie hing, folgte nach dem lesen, ein strahlendes Aufatmen; Monika ist im Final!
Etwas entspannter verfolgen wir den Halbfinal der Herren. Nun ist essen und eine Telefonrunde angesagt. Mit Hilfe des Handy versammeln wir die Fangemeinde: Gross- Pflege- und andere Kinder sollten zur Verschönerung des Tages beim Damenfinal dabei sein. 
Das Essen besorgen wir im Städtli. Nach einem Preis und Menü Vergleich entschliessen wir uns für einen Siedfleischsalat mit allem drum und dran. Wir warteten so lang wie er gut war. Rate mal, das Schlüsselwort heist „sehr“.Zurück am Waschplatz begann das Spiel „JEDESTO“, das wir schon seit gestern spielten, von neuem. Die Regeln sind sehr einfach „je“ näher der Wettkampf „desto“nervöser muss man werden. Bald war Monika`s Fangemeinde versammelt und die Gummistiefel eine Runde zu früh an den Füsse. Irritiert durch Stettler`s Wettkampfphilosophie war Monika zuerst verunsichert. Meine dummen Sprüche vor laufender TV-Kamera: „frühzeitig Schweizermeisterin aufnehmen“ und so, oder: „ich durfte der Schweizermeisterin die Stiefel waschen“, brachten Monika Bonuspunkte fürs JEDESTO-Spiel. Um den (die) geneigte (n) Leser- (in) nicht länger auf die Folter zu spannen : Final - 8 Minuten 40 Sekunde - 11 Flitter - Monika = Schweizermeisterin 1999 und damit in diesem Jahrtausend nicht mehr zu schlagen.
Diese Auflistung der Ereignisse ist so ziemlich das Gegenteil von dem was bei uns für den Rest des Tages ablief. Jedes Detail wurde immer wieder beredet: Wie und warum und wodurch es so kam wie es eben kam. Am Abend spät kam es mir so vor, wie wenn wir diesen Tag durch ständiges Wiederholen, für immer im Hirn verankern müssten. So wie früher in der Schule das Gedicht „Die Bürgschaft“ von Schiller.

Das Essen besorgen wir im Städtli. Nach einem Preis und Menü Vergleich entschliessen wir uns für einen Siedfleischsalat mit allem drum und dran. Wir warteten so lang wie er gut war. Rate mal, das Schlüsselwort heist „sehr“.Zurück am Waschplatz begann das Spiel „JEDESTO“, das wir schon seit gestern spielten, von neuem. Die Regeln sind sehr einfach „je“ näher der Wettkampf „desto“nervöser muss man werden. Bald war Monika`s Fangemeinde versammelt und die Gummistiefel eine Runde zu früh an den Füsse. Irritiert durch Stettler`s Wettkampfphilosophie war Monika zuerst verunsichert. Meine dummen Sprüche vor laufender TV-Kamera: „frühzeitig Schweizermeisterin aufnehmen“ und so, oder: „ich durfte der Schweizermeisterin die Stiefel waschen“, brachten Monika Bonuspunkte fürs JEDESTO-Spiel. Um den (die) geneigte (n) Leser- (in) nicht länger auf die Folter zu spannen : Final - 8 Minuten 40 Sekunde - 11 Flitter - Monika = Schweizermeisterin 1999 und damit in diesem Jahrtausend nicht mehr zu schlagen.
Diese Auflistung der Ereignisse ist so ziemlich das Gegenteil von dem was bei uns für den Rest des Tages ablief. Jedes Detail wurde immer wieder beredet: Wie und warum und wodurch es so kam wie es eben kam. Am Abend spät kam es mir so vor, wie wenn wir diesen Tag durch ständiges Wiederholen, für immer im Hirn verankern müssten. So wie früher in der Schule das Gedicht „Die Bürgschaft“ von Schiller.Scharf Beobachtet
Beim Lädeli - Entschuldigung - Shop- sah ich ein interessantes Nummernschild an einem österreichischen Wagen. W – YUKON XXS Später beobachtete ich den Besitzer des Wagens beim Teamwettkampf. Er sass im Grass und wartet auf seinen Einsatz. Nun holt er seine Lesebrille hervor und putzt sie - versorgt sie im Etui- holt sie hervor - setzt sie auf - versorgt sie - holt sie wieder hervor - putzt sie - setzt sie auf - versorgt sie im Etui und versorgt das Etui in der Brusttasche vom T-Shirt, und das immer und immer wieder, bis die Erkenntnis, durch den dichten Nebel aus lauter Nervosität, zu seinem Hirn durchdrang: dass T-Shirts keine Brusttaschen haben. Dieser Mann hätte bei einem JEDESTO - Wettbewerb glatt den ersten Preis gewonnen.
Der Nachwuchs war auch schon recht tüchtig und hat tolle Brocken ausgewaschen leider fehlt ihm noch die Goldbroce um die Dinger anzumalen.
Das Letzte
Nicht nur Indianer kennen keine Schmerzen, sondern auch Jurymitglieder an Goldwaschmeisterschaften. Wie aus schlecht unterrichteten Kreisen bekannt wurde, konsultierte ein Mitglied erst nach Sonnenuntergang heimlich einen Arzt. Er hatte beim demonstrieren der neuen „Röhrchen-in-die-Pfanne-Hände-weg-Regel“ den Arm ausgekugelt.

Diese Gedanken stammen vom Ehemann der neuen Schweizermeisterin: Heinz "langarm" Leu. ( langarm wurde in der Neuzeit eingefügt) So das war nun wirklich das Allerletzte.
Samstag, 26. September 2009
Wettkampf = Wettkrampf
Seit 1969 joggte ich mehr oder weniger regelmässig. Weil ich dies zum Spass und meiner Gesundheit zuliebe tat und nicht um meinem Ego zu schmeicheln, nahm ich nie an einem Wettbewerb teil. Trotzdem führte ich immer Buch und erstellte Statistiken um meine Fort- oder Rückschritte zu überwachen. Somit hatte ich doch einen Gegner; mich selbst. Wenn der Grand Prix von Bern lief, lief ich zur selben Zeit im Wald und hatte den Vortel, dass ich warm duschen konnte.
Seit ich Discgolf spiele macht das allein spielen nicht der selbe Spass wie in einer Gruppe. Meine Einstellung zum Wettkampf hat sich jedoch nicht geändert. Es gibt nur einen Gegner mit den genau gleichen körperlichen und geistigen Voraussetzungen wie ich und das bin ich. Aus diesem Grund gibt es für mich an einem Discgolf Turnier keine Gegner nur Mitspieler. Sollte an einem Wettkampf, bei einem tollen Wurf und anschliessendem traumhaft schönen Flug der Scheibe eines Mitspielers, bei mir Neid auftauchen, so stimmt meine Einstellung nicht mehr mit meinen Grundsätzen überein. Natürlich ist auch bei mir der Wunsch da mich zu verbessen. Wird jedoch der Ehrgeiz zu gross ist es vorbei mit Ruhe und Gelassenheit und der Fusstritt in die Tasche ist nicht mehr weit. Wo liegt nun die Faszination bei einem Discgolf Turnier für mich? Ganz sicher nicht im Endresultat. Sondern im gelinge oder im nicht gelingen der einzelnen Würfen. Der Wechsel zwischen überschäumender Freude und totaler Enttäuschung. Der einzelne Wurf der im Kopf geplant wird mit dem anschliessenden Film, immer noch im Kopf, bei dem die Scheibe in einer idealen Linie zum geplanten Landeort fliegt. Anschliessen die erhebende oder vernichtende Realität beim Wurf. Genau das ist ES das schuld ist, dass ich nach einem spielfreien Tag Enzugserscheinungen habe.
Altersklassen, Rating, Ranglisten, Pokale, alles hat seine Wichtigkeit für mich. Nur ist bei mir offensichtlich die Reihenfolge etwas anders. Genau dieses Einordnen der Wichtigkeit ist der Grund, dass ich auch nach einem total schlecht gespielten Turnier zufrieden einschlafe und am nächsten Tag wieder unternehmungslustig mit dem "Wägeli" dem Trainingsplatz zu marschiere. So kann ich nur müde lächeln über so unsinnige Erscheinungen wie zum Beispiel Damenabwürfe. Schaut doch mal wie weit sie werfen
Seit ich Discgolf spiele macht das allein spielen nicht der selbe Spass wie in einer Gruppe. Meine Einstellung zum Wettkampf hat sich jedoch nicht geändert. Es gibt nur einen Gegner mit den genau gleichen körperlichen und geistigen Voraussetzungen wie ich und das bin ich. Aus diesem Grund gibt es für mich an einem Discgolf Turnier keine Gegner nur Mitspieler. Sollte an einem Wettkampf, bei einem tollen Wurf und anschliessendem traumhaft schönen Flug der Scheibe eines Mitspielers, bei mir Neid auftauchen, so stimmt meine Einstellung nicht mehr mit meinen Grundsätzen überein. Natürlich ist auch bei mir der Wunsch da mich zu verbessen. Wird jedoch der Ehrgeiz zu gross ist es vorbei mit Ruhe und Gelassenheit und der Fusstritt in die Tasche ist nicht mehr weit. Wo liegt nun die Faszination bei einem Discgolf Turnier für mich? Ganz sicher nicht im Endresultat. Sondern im gelinge oder im nicht gelingen der einzelnen Würfen. Der Wechsel zwischen überschäumender Freude und totaler Enttäuschung. Der einzelne Wurf der im Kopf geplant wird mit dem anschliessenden Film, immer noch im Kopf, bei dem die Scheibe in einer idealen Linie zum geplanten Landeort fliegt. Anschliessen die erhebende oder vernichtende Realität beim Wurf. Genau das ist ES das schuld ist, dass ich nach einem spielfreien Tag Enzugserscheinungen habe.
Altersklassen, Rating, Ranglisten, Pokale, alles hat seine Wichtigkeit für mich. Nur ist bei mir offensichtlich die Reihenfolge etwas anders. Genau dieses Einordnen der Wichtigkeit ist der Grund, dass ich auch nach einem total schlecht gespielten Turnier zufrieden einschlafe und am nächsten Tag wieder unternehmungslustig mit dem "Wägeli" dem Trainingsplatz zu marschiere. So kann ich nur müde lächeln über so unsinnige Erscheinungen wie zum Beispiel Damenabwürfe. Schaut doch mal wie weit sie werfen
Dienstag, 26. Mai 2009
Meine Heimat ist der Himmel nicht die Discgolftasche

Als ich gestern die Discgolftasche öffnete staunte ich nicht schlecht. Ein Marker mit einer komischen Marker - Scorecard lag obenauf. Bei näherem betrachten erkannte ich, unter einer guten Lupe, dass die Scorecard ganz eng beschriebe war. Hier nun der gefundene Text: Hallo Leute-(wenn nur mein Boss, nein nicht die gleichnamige Scheibe, sondern der altersschwache Typ mit dem langen Arm). Wo bin ich hängen geblieben? Ja wenn nur der Boss endlich den Reissverschluss der Tasche öffnen würde, das hält ja kein Schwein aus geschweige denn eine sensible Schlange. Erika Leopard ist gestern wieder mal in der Nähe eines Robbydog in eine Hundescheisse geflogen. Oh dieser Miff da drin bitte bitte Reisverschluss gehe auf. Entschuldigung ich habe mich noch gar nicht vorgestellt. Ich bin Mathilda Sidewinder eine stolz Discgolf - Scheibe von der rechten Fraktion. Gleich vorneweg, ich halte nichts von der herabwürdigenden Bezeichnung Unterstabil. Die da drüben, die Linken um den arroganten Bruno Teerex bilden sich weis was ein um ihre Überstabilität. Dabei stinken die auch beim sche....-ja sie fliegen einfach lieber nach links und wir nach rechts, das ist alles. Stolz verkünden die linke Protzen das sie allein dem Gegenwind trotzen können. Sollen sie doch trotzen, es gibt doch nichts schöneres als mit hinter dem Kopf verschränkten Armen, den Blick zum Himmel in einer eleganten S - Kurve durch die Luft zu gleiten. Das ist etwas anderes als in einer veschi... Tasche zu stehen und das Notabeine mit geschlossenem Reissverschluss. Das ist Heimat, nicht die Tasche. So später mehr, die Tasche ist offen und ich will mich noch etwas für den ersten Flug aufwärmen.
Montag, 18. Mai 2009
Schmerzhaftes Schlüsselerlebnis
Vor langer Zeit als ich noch Mechaniker war und Geräte und Werkzeugmaschinen für die Uhrenindustrie montierte, wurde ein ganz normaler Montag zu einem besonderen Tag.
Ich musste an einer Bohrmaschine an einem fertig montierten Riemenspanner eine Gewindebohrung nacharbeiten. Die Gewindebohrung verlief rechtwinklig in ein ca 2,5 cm grosse Bohrung. Nun musste ich mit einem speziel präparierten Gewindebohrer quasi von hinten einen Teil des bestehende Gewinde herausbohren.Ich weiss es ist kompliziert, aber ich bitte den geduldigen Leser, mit mir noch etwas Geduld zu haben. Die Ungeduldigen sind schon weg. Also zurück zum Faden, nein Riemenspanner. Ich halte also etwa das 15. oder 20. Stück in der linken Hand und senke mit der rechten Hand die Bohrspindel mit dem Gewindebohrer in die Gewindebohrung und sehe zu wie er nach dem greiffen von allein nach unten dreht in Richtung 2,5cm Bohrung. Leider wartet dort, von mir unbemerkt, mein rechter Zeigefinger. Der Gewindebohre erfasst den Finger und reist ihn ganz ins Loch und weil 8mm etwas zu wenig Platz ist für ein ausgewachsener Zeigefinger sind, bohrt er sich fast durch die Mitte des Fingers bis an das Ende der Bohrung.
So Ende der Fahnenstange, der ca 1kg schwere Riemenspanner war an meinem Finger montiert. Ein Zurück gab es nicht. Weil zu dieser Zeit, im Fernsehen, die Sendung mit der versteckten Kamera sehr beliebt war, rufe ich : "söll emol choo". Aber es kam niemand. Vermutlich dachten Alle der Leu macht wieder einmal das Kalb. So wurden meine Hilferuf etwas ernsthafte und zuletzt war die ganze Abteilung um den hilflosen, vor Schmerz stöhnenden Leu versammelt. Nun nimmt die Hilflosigkeit überhand. Der Gewindebohre ist aus HSS Stahl und beinahe nicht siecht, geschweige dann greifbar. Nächstes Bühnenbild: Spital Langenthal ich auf der Liege, um die Liege, mein Chef, der Portier, und ca 6 Ärzte einer mit einer Beisszange. Die Hilflosigkeit greift weiter um sich und wird übermächtig. Keinem der Ärzte kam es in der Verzweiflung in den Sinn mir etwas gegen die Schmerzen zu spritzen. Sie wurden immer stärker - nicht die Ärzte, die Schmerzen - es kam der Moment da wusste ich meinen Namen nicht mehr. Nun kommt das mit dem Schlüssel und dem Schlüsselloch. Aus mir ging ein lautloser Hilfeschrei ohne Adresse, ich wusste ja nicht einmal meine Namen. In der nächsten Sekunde kam die Antwort: "Bring die Hilflosen dazu dich zu deinem Zahnarzt zu bringen, der hat das richtige feine Diamentwekzeug um dich von diesem schweren Ding zu trenne". Es brauchte einige Überzeugungskraft um die Ärzte dazu zu bringen dieses, in ihren Augen hirnverbrannt Unternehmen starten zu lassen. Gott sei Dank war mein Chef rasch von dieser Idee begeistert.Er entriss mich den Götter inWeiss und brachte mich zum Zahnarzt. Ein leichtes Stirnerunzeln und er ging zielgerichtet und sicher an die Arbeit und hat mich im Handumdrehen befreit. Von wo oder wem kam nun diese geniale Idee? Habt ihr eine Antwort? Ich habe sie.
Ich musste an einer Bohrmaschine an einem fertig montierten Riemenspanner eine Gewindebohrung nacharbeiten. Die Gewindebohrung verlief rechtwinklig in ein ca 2,5 cm grosse Bohrung. Nun musste ich mit einem speziel präparierten Gewindebohrer quasi von hinten einen Teil des bestehende Gewinde herausbohren.Ich weiss es ist kompliziert, aber ich bitte den geduldigen Leser, mit mir noch etwas Geduld zu haben. Die Ungeduldigen sind schon weg. Also zurück zum Faden, nein Riemenspanner. Ich halte also etwa das 15. oder 20. Stück in der linken Hand und senke mit der rechten Hand die Bohrspindel mit dem Gewindebohrer in die Gewindebohrung und sehe zu wie er nach dem greiffen von allein nach unten dreht in Richtung 2,5cm Bohrung. Leider wartet dort, von mir unbemerkt, mein rechter Zeigefinger. Der Gewindebohre erfasst den Finger und reist ihn ganz ins Loch und weil 8mm etwas zu wenig Platz ist für ein ausgewachsener Zeigefinger sind, bohrt er sich fast durch die Mitte des Fingers bis an das Ende der Bohrung.
So Ende der Fahnenstange, der ca 1kg schwere Riemenspanner war an meinem Finger montiert. Ein Zurück gab es nicht. Weil zu dieser Zeit, im Fernsehen, die Sendung mit der versteckten Kamera sehr beliebt war, rufe ich : "söll emol choo". Aber es kam niemand. Vermutlich dachten Alle der Leu macht wieder einmal das Kalb. So wurden meine Hilferuf etwas ernsthafte und zuletzt war die ganze Abteilung um den hilflosen, vor Schmerz stöhnenden Leu versammelt. Nun nimmt die Hilflosigkeit überhand. Der Gewindebohre ist aus HSS Stahl und beinahe nicht siecht, geschweige dann greifbar. Nächstes Bühnenbild: Spital Langenthal ich auf der Liege, um die Liege, mein Chef, der Portier, und ca 6 Ärzte einer mit einer Beisszange. Die Hilflosigkeit greift weiter um sich und wird übermächtig. Keinem der Ärzte kam es in der Verzweiflung in den Sinn mir etwas gegen die Schmerzen zu spritzen. Sie wurden immer stärker - nicht die Ärzte, die Schmerzen - es kam der Moment da wusste ich meinen Namen nicht mehr. Nun kommt das mit dem Schlüssel und dem Schlüsselloch. Aus mir ging ein lautloser Hilfeschrei ohne Adresse, ich wusste ja nicht einmal meine Namen. In der nächsten Sekunde kam die Antwort: "Bring die Hilflosen dazu dich zu deinem Zahnarzt zu bringen, der hat das richtige feine Diamentwekzeug um dich von diesem schweren Ding zu trenne". Es brauchte einige Überzeugungskraft um die Ärzte dazu zu bringen dieses, in ihren Augen hirnverbrannt Unternehmen starten zu lassen. Gott sei Dank war mein Chef rasch von dieser Idee begeistert.Er entriss mich den Götter inWeiss und brachte mich zum Zahnarzt. Ein leichtes Stirnerunzeln und er ging zielgerichtet und sicher an die Arbeit und hat mich im Handumdrehen befreit. Von wo oder wem kam nun diese geniale Idee? Habt ihr eine Antwort? Ich habe sie.Montag, 11. Mai 2009
Grundlagen für Discgolf
Was braucht es um beim Discgolf dabei zu sein? Erster Gedanke ist sicher mindestens ein gesunder Arm. Nein weit gefehlt. Die Grundvoraussetzung sind gute Englisch-Kenntnisse. Ohne diese bist und bleibst du Discgolf - Provinz. Ohne Englisch büffeln bist du ein mit Minderwertigkeitskomplexen behafteter Discgolfhillbilly. Die abschätzigen Blicke, wenn man Annähere sagt, oder anstatt Driver, Treiber oder Fahrer, die muss man lernen zu ertragen. Ob es den Hornusser in Wisconsin ähnlich ergeht ? Müssen die armen " Cheiben " Berndeutsch lernen? Ich für meinen Teil bin glücklich, dass meine älteren Scheiben ( t`schudigung CD) schon recht gut Berndeutsch verstehen und bin übezeugt die Neuen lernen es auch noch.
Fazit : Um in der Schweiz längerfristig zu mehr Discgolfer zu kommen gibt es nur einen Weg : Englisch im Kindergarten !
Fazit : Um in der Schweiz längerfristig zu mehr Discgolfer zu kommen gibt es nur einen Weg : Englisch im Kindergarten !
PS Befehle für Disc: Links! Rechts! Länger! Kürzer! Geh rein! Wenn sie rollen am Habhang: mach Platz!
Donnerstag, 30. April 2009
„Nomen est omen.“
Hab`d ihr auch schon bei einem Namen gestutzt, und ein Schmunzeln hat eure Ohren etwas nach aussen versetzt.
Bei meinem Trainer und Beraterteam ist direkt eine beängstigende Häufung anzutreffen:
Unterwegs ist mir eine Beschriftung an einem Lieferwagen aufgefallen " Bruno Kalt Ofenbau " und die Ohren gingen nach aussen. Zu hause konsultiere ich die "Weissen Seiten" und fand erstmal folgendes.
Am besten klickt ihr auf`s Bild dann wird es grösser

Zum Schluss noch eine kleine Geschichte. Sie ist angeblich so wahr wie meine.
So nach dem 2. Weltkrieg lernte die ehrsame Jungfer Mareili Hösli aus Zürich, den rassigen Fremdarbeiter Antonio Ganzoni kenne. Schon nach kurzer Zeit durften sie heiraten. Beim tragen über die Haustürschwelle sah Mareili am Briefkasten ihr Namensschild " Antonio und Mareili Ganzoni Hösli"
Bei meinem Trainer und Beraterteam ist direkt eine beängstigende Häufung anzutreffen:
- Krafttrainer = Ivan Muskuvitsch!
- Psychiater = Gustafo Schizofreni!
- Gesundheitsberater = Rüdiger Blauniere!
- Wurftechniktrainer = Rufus Voor!
Unterwegs ist mir eine Beschriftung an einem Lieferwagen aufgefallen " Bruno Kalt Ofenbau " und die Ohren gingen nach aussen. Zu hause konsultiere ich die "Weissen Seiten" und fand erstmal folgendes.
Am besten klickt ihr auf`s Bild dann wird es grösser
Zum Schluss noch eine kleine Geschichte. Sie ist angeblich so wahr wie meine.
So nach dem 2. Weltkrieg lernte die ehrsame Jungfer Mareili Hösli aus Zürich, den rassigen Fremdarbeiter Antonio Ganzoni kenne. Schon nach kurzer Zeit durften sie heiraten. Beim tragen über die Haustürschwelle sah Mareili am Briefkasten ihr Namensschild " Antonio und Mareili Ganzoni Hösli"
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